Chronik H0 Teil
1
Im Juni 2003 wurde
uns eine H0-Gleichstromanlage überlassen. Diese Anlage
war als eine reine Segmentanlage gebaut. 25meter als 90grad
Kurve.
Die Anlage konnte durch Unterstützung der früheren
WestHypo bzw. der Hypo Real Estate Holding aus Dortmund im Ex-Möbelhaus
Franz, Bonn-Bad Godesberg aufgebaut werden.
Wir, das waren zuerst Jürgen und Walter, mußten sehr
viel Zeit und Arbeit in die Anlage investieren um den Termin
der Betriebsaufnahme, der am 26.11.2003 sein sollte, einzuhalten.
Im Laufe der Monate Juli bis September stiegen weitere Teilnehmer
beim Umbau der H0-Anlage ein. Der Termin, die komplette Strecke
im Advent 2003 im Ex-Möbelhaus Franz in Bad Godesberg in
Betrieb zu nehmen konnte dadurch eingehalten werden.
Unsere H0-Anlage sollte ursprünglich einen Teil derSiegstrecke
nachbilden. So um die Gegend von Dattenfeld.

Ausgangspunkt auf
der einen Seite der Anlage war eine 2gleisige Endschleife die
aus 3 Segmenten bestand. Diese Segmente waren in den Maßen
110 x 60 cm. Das dritte Segment war der Adapter. In diese Schleife
war als Gestaltung ein großen Beton- und Asphaltwerk eingelassen
Auf dem Adapter befanden sich die Weichen. Leider waren die
Antriebe der Weichen Unterflur und sehr Eng an die Abschlußkante
eingebaut. Die Weichenzungen standen dadurch unter Spannung
und sprangen regelmäßig aus ihrer Führung.

Im Anschluß
an diese Schleife wurden dann die anderen Segmente angesetzt.
Alle Segmente in H0 hatten eine Breite von 50 cm. Nur die Adapterstücke
für die Endschleifen besaßen ein anderes Maß.
Im Novenber 2003 beschlossen wir dann ein neues Segment zusätzlich
einzusetzten.

Das Segment wurde
triangelförmig auf ein Maß 60 auf 50 cm gebaut. Dieses
neues Teilstück bekam einen Abzweig zur Paketpost.
Dann kamen die Segmente Weinberg
und Dattenfeld. 
Daran schloß sich der Bahnhof mit einem BW an.

Wir wollten auch Ganzzüge auf
dieser Anlage bewegen. Dafür wurde eine Gleisharfe gebaut.
Die wurde als als Abzweig von der Hauptstrecke eingebaut.
Weiter ging die Strecke an der "Sieg" entlang.
Durch Tunnel und an Haltepunkten vorbei zum anderen Endpunkt
- dem Berg.

Alle drei Segmente existieren nicht mehr. Bzw. sind komplett umgebaut und nicht mehr wieder zu erkennen.
Leider war hier der Innenkreis
mit großen Zügen nicht zu befahren.
Die ganze Anlage bestand
insgesamt aus 25meter Segmenten. Die waren in einer 90grad Kurve
angeordnet und konnten nicht verändert werden.
In dieser Segmentanlage
steckte schon jede Menge Arbeit von Erich. Um die Anlage betriebsbereit
zu bekommen hat es noch reichlich Arbeit von den H0ern gefordert.

Im Ex-Möbelhaus Franz bestand auch die Möglichkeit
neue Module zu bauen und zu testen. Es war die Idee sich mit
anderen Vereinen zu kombinieren. Das Maß unserer Schienen
war ja kompatibel mit dem MGS und durch einen Adapter mit EBAC.
Leider ließen
wir uns 1. dafür zuviel Zeit und 2. es gab kaum eine Möglichkeit
taugliche Daten über die Maße von Modulen anderer
Vereine zu bekommen. Mittlerweile haben die meisten Vereine
ihre Daten im Netz.
Wir durften unsere
Anlagen bis Mai 2005 im Ex-Möbel Haus Franz betreiben.
Dann bat man uns das Möbelhaus zu verlassen. Wir hätten
zuviel Strom verbraucht. Man wollte uns die Stromkosten des
Trockenheizens vom unter Wasser stehenden Keller anlasten. Wir
hätten bleiben können, denn zugesagt war erst ein
Auszug bei einem Eigentümerwechsel oder einem neuen Mieter
und wir hatten die Rückendeckung der HRE. Wir wollten keinen
Streit und sind freiwillig gegangen.
Die Tage im Ex-Möbelhaus
Franz sind nun Geschichte.
Weiter geht es in der Chronik H0 Teil 2 weiter...?