Chronik Teil 2 - die
Umstellung 1996 bis 2003
Jetzt wurde über den Begriff
Module nachgedacht.
Man machte sich schlau. In den verschiedensten Quellen, wie
Vereine, Bibliotheken und im Internet, wurde recherchiert. Das
meiste passte aber nicht.
Fremo - Normen
und Empfehlungen zu Modulen in Baugröße 'N' - Maßstab
1:160. Die Nennhöhe der Module beträgt bei FREMO zwischen
der Schienenoberkante und dem Fußboden 1300 mm.
NBF Worms:
Die Module werden nach selbst festgelegten Richtlinien bezüglich
Aussenmaße und Geländegestaltung am Übergang
zum nächsten Modul hergestellt.
Alles nichts für uns. Das Einzige, das zu diesem Zeitpunkt
feststand war das unsere neue Modellbahn in dem Bereich Module
angesiedelt werden mußte. Echte Module mußten gebaut
werden.
Für die uns, die St.Augustiner Modellbahner , hieß
das:
die Module sollten in jeder Richtung zu benutzen sein und es
soll eine Hauptsichtseite aber keine richtige Vorderseite geben.
Als erstes schlachteten wir unsere Segmente aus.
Man bedenke: aller "alter Krempel" wurde schon bei
den Segmenten (Chronik,der Beginn) auf Wiederverwendbarkeit
untersucht, wenn nötig repariert und im Neubau verbraten.
Dann wurden Modulkisten in den Maßen 80x50x10 cm, 100x50x10
cm gebaut.
Im Oktober 2000 hatten wir schon wieder 2
Kopfmodule - aus je 2 Segmenten bestehend - zum Wenden.
4 betriebsfähige Streckenmodule
.
und ein Modul, das einer Schlucht - Holzbach
- nachempfunden ist, fertig.
und 4 Bahnhofssegmente,
die dann ein Modul ergeben, waren in Arbeit
.
Wir bauten weitere Module und Segmente. Im Prinzip wollte jeder seine eigene Bahn. Die aber sollte mit der Bahn des Andern kompatibel sein. Da wir keine ständige Bleibe für unsere Modellbahn hatten stapelte jeder seine Module zu Hause. Wir blieben nicht alleine. Seit 1998 stoßen immer wieder Menschen zu "SAM" .
"SAM" ist bis zum Umzug der Hobbymesse nach Köln zur Messe Steckenpferd nach Hennef eingeladen worden. Da konnte dann die komplette Anlage, die mittlerweile fast 40meter und mehr Maß, aufgebaut werden.
Neben unseren eigenen Fahrtagen z.B. 2000 in St. Augustin wurden wir in den ersten Jahren auch regelmäßig von Vereinen aus der Region eingeladen. Wir bemühten uns immer um Ausstellungsmöglichkeiten da wir sonst keine Möglichkeiten hatten unsere Bahn einmal aufzubauen.
Heute finden sich bei "SAM" einige Teilnehmer und Module - Streckenmodule, Segmente und Betriebsmodule - mehr als zu Beginn.
Durch den personellen Zuwachs wuchs auch die gemeinsame Anlage. Um die gesamte Anlage zu präsentieren benötigen wir Platz, den wir von Hause aus nicht haben. Der Zufall kam uns 2003 zur Hilfe.
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