Chronik: Teil 7
Die ältesten Module bestanden 2007 10 Jahre. Diese Module wurden vielfach umgebaut und überarbeitet, sind auch heute noch betriebsbereit.
"SAM" hat seit drei Jahren eigene Betriebsmodule: ein BW überarbeitet
und fahrbereit gemacht, Kurven und andere Teile neu gebaut
Die gemeinsamen Module werden von verschiedenen Teilnehmern bei "SAM"
gepflegt.
Die Modellbahnwelt tendiert immer mehr in
Richtung "digitales" Fahren. Wir fahren im Grundsatz "Analog".
Vom Beginn an (1997) hatten wir uns eine gewisse Automatik über Reedkontakte
eingerichtet, da wir mit vielen Zügen unterwegs sein wollten.
Mit den Jahren kam Zuwachs zu uns. Einige der Neuzugänge wollten
keine Veränderung durch Magnete an ihren Modellen, wollten aber auch
keine - nicht passenden - Wagen an ihre Zügen anhängen.
Epochedenken, Verlustängste mögen der Grund sein, wir haben
nicht danach gefragt.
Unsere gemeinsame Anlage wurde
zu einer Großanlage in Spur N (siehe mbz 2006). Deshalb machten
wir uns Gedanken über andere Hilfen damit die ganze "Sache"
stressfrei bleibt. Wir brauchen verschiedene Hilfen
und Unterstützungen, die nicht unbedingt dauernd geregelt
werden müssen.
Nicht wegen des Materialalters - die ältesten Lokmodelle sind auch
schon über 30 Jahre - sondern um den Spielspaß auch weiterhin
zu haben sind anscheinend kleinere elektronische Hilfen zum Fahren unerläßlich.
Denn bei bis zu 40 Zügen auf der N-Anlage, die fast alle unterschiedlich
schnell sind, muß ein hohes Maß an Konzentration eingesetzt
werden und dann geht meistens der Spaß verloren.
Einsatz und die Installation der Elemente soll im Bereich des einzelnen
Teilnehmers bzw. seiner Segmente und Module liegen. In Ausnahmefällen
muss "SAM" seine Module ebenfalls ausrüsten, womit auch
immer. Keiner hat eine Idee die tatsächlich umzusetzen wäre.
Wir hatten Glück. Noch während Godesberger Zeiten schloß
sich uns jemand an dessen Hobby an sich die Modellsegelfliegerei ist.
Willi bastelt gerne und fand unser Thema der Hilfen zum Fahrem interessant.
Er entwickelt für uns einige elektronische Bauteile.
Die einzige Vorgabe ist: der Aufbau der Platinen soll so gestaltet sein,
dass jeder der diese Bausteine nachbauen möchte auch in der Lage
sein sollte den Baustein zu bauen.
Nach einigen Gesprächen mit den Teilnehmern von "SAM" regte
er die verschiedensten Projekte
an und führte sie auch mit Unterstützung
durch Andere durch; z.B. Fahrregler mit Brems- und Beschleunigungsunterstützung
oder Kontaktgeber bzw. Sensoren, die über den Fahrstrom schalten.
Das sind Bausteine die zuerst bei Walter, Robert und Andreas für
ein reibungsloses Fahren in Blockabschnitten ohne Zusammenstöße
und überhöhte Geschwindigkeiten sorgen. Jetzt sind fast alle
notwendigen Blockabschnitte und Messbereiche eingerichtet.
Auf unseren Bahnen setzen wir Züge ohne Epochen- und Länderdenken
ein. Ob ICE oder Pendolino, ob Big Boy oder Tenshodo-Express. Bei uns
wird gefahren was Spaß macht. Wir regulieren natürlich die
Geschwindigkeiten, was der Sicherheit selten einen Abbruch tut. Auch unsere
"Hochgeschwindigkeitszüge" fahren angepaßt.
Man kann es aber nicht Jedem immer recht machen, das zeigt die Erfahrung.
"SAM" hat allerdings auch ein
paar Eigenheiten die von Beginn an eingehalten worden
sind; die uns das Bauen und den Aufbau der verschiedenen Module und Segmente
sehr erleichtern.
Wir waren und sind selbstverständlich immer über das Internet
und am 2.+ 4. Dienstag im Monat im Restaurant Ratsstuben, Karl Gatzweiler
Platz, in St. Augustin zu erreichen.
Nachsatz:
Unsere eigenen Fahrtage
sind immer gut besucht, was man auch an der Zahl unserer Mitstreiter erlesen
kann.
Dazu kommt auch das "Gäste", ob Kind, ob Erwachsener,
auf unseren Fahrtagen mitfahren oder wie ein Bekannter eines anderen Vereines
herablassend sagte, auf
unseren SPIELANLAGEN mitspielen
dürfen.
Wir sind über diese Aussage angenehm überrascht. Ist dieses
doch unser Konzept überhaupt.
Wozu haben wir die Modelleisenbahn, wenn nicht zum Spielen?!
aktualisiert: 30-Apr-2012
